«Leicht anders leben»
Was würde dieser Flieger erzählen? Nach dem Ferienstart gefragt, würde er beim Sonntag beginnen, wo der angekündigte Sturm glücklicherweise nicht in voller Wucht kam. Es sollte das einzige Schlechtwetter bleiben. Bereits zum Plenar-Beginn schien die Sonne. Als Nächstes würde er vom Plenar-Zelt erzählen, denn dieses wurde in dieser Woche zum Hangar. Der Ort, wo Flieger gebaut und repariert werden. Dass damit nicht nur Papierflieger gemeint waren, sondern jeder der 1200 Teilnehmenden, wurde von Tag zu Tag deutlicher. Der Papierflieger stand dafür, dass wenig ändern muss, um anders zu leben. So braucht ein Blatt Papier wenige Falzen, um fliegen zu können. Die Teilnehmenden wurden eingeladen, in dieser Woche dem nachzuspüren, was Gott in ihrem Leben und in dem von anderen tun möchte. Dies taten sie und so war das «Hörende Gebet» und weitere geistliche Angebote meist ausgebucht. Die «Deeptalks» waren bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Gespräch mit einem Krebspatienten und einer Frau, die kürzlich ihren Mann verloren hatten, ging unter die Haut. Sie beschrieben eindrücklich, wie Gott sie durchträgt und die Dankbarkeit ihrem Leben blieb und zunahm.
Vers für Vers durch die Apostelgeschichte
Die Inputs im Plenar-Gottesdienst gingen der Apostelgeschichte entlang. In jedem der vier Anlässe wurde die Bibelpassage aus der handgeschriebenen Bibel vorgelesen. Diese stand im Gebets-Zelt und wurde von den Teilnehmenden Kapitel für Kapitel geschrieben. Nachdem am Donnerstag bereits alle 28 Kapitel geschrieben waren, fingen die Leute spontan bei den Psalmen an. Eine Teilnehmerin berichtet: «Die 30 Minuten Verse abschreiben waren für mich ein heiliger Moment» – und sie trug sich gleich ein zweites Mal auf der Liste ein.
Ein Anlass für alle Generationen
Ein weiterer Teilnehmer erzählt: «Ich genoss die Mischung aus Ferien, Gemeinschaft und geistlicher Tiefe» und ein anderer schliesst sich an: «Die geistliche Dichte dieser Woche war ganz besonders. Diese Anbetungszeiten mit Leuten aus allen Generationen. Das war eindrücklich.»
Im Angebot der Woche gab es neben Mini-Kids, Kids-Gottesdienst, 20+ und 60+ erstmals ein Camp im Camp für Teenies und Jugendliche. Sie hatten eigene Gottesdienste, waren aber Teil der Gesamtferien. So teilte sich am Worship-Abend die Teenie-Band die Bühne mit der Plenar-Band. Eindrücklich war für die Teenies ihr Zeugnis-Abend am Donnerstag. Bewegt und mit Tränen in den Augen erzählten sich die Teenies gegenseitig ihre Glaubenserlebnisse.
Viva al Mare ist eine zweijährliche Ferienwoche der Viva Kirche Schweiz. Knapp 60 Kirchen waren dabei. Die nächste Viva al Mare ist für 2027 geplant.

